INSERT-PLAY GmbH – System „Arcademanager" · Stand: 1. September 2025 · gültig für Verbraucher und Unternehmer.
INSERT-PLAY GmbH, Düneberger Straße 85, 21502 Geesthacht, Deutschland, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck unter HRB 26594 HL, vertreten durch den Geschäftsführer Fabian Alexander Hars (nachfolgend „Anbieter", „wir" oder „uns").
Kontakt: Telefon +49 4152 890 38 00, E-Mail info@insert-play.com. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG: DE459669225.
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über die Lieferung von Waren, die Überlassung von Software sowie die Erbringung von Dienstleistungen, die der Anbieter im Rahmen des Systems „Arcademanager" gegenüber seinen Kunden erbringt. Hierzu gehören insbesondere:
Cloud-/SaaS-Leistungen werden über einen gesonderten Vertrag geregelt (§ 9 Abs. 2).
(2) Diese AGB gelten gegenüber Verbrauchern und Unternehmern. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). Einzelne Regelungen dieser AGB gelten ausdrücklich nur für Verbraucher oder nur für Unternehmer; im Übrigen gelten sie für beide.
(3) Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Dieses Zustimmungserfordernis gilt auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis der AGB des Kunden die Leistung vorbehaltlos erbringt.
(4) Die AGB gelten in ihrer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung auch für künftige gleichartige Verträge, ohne dass wir in jedem Einzelfall erneut auf sie hinweisen müssen.
(1) Die Darstellung der Produkte und Leistungen (z. B. im Online-Shop, in Katalogen, Preislisten oder Angebotsunterlagen) stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung (invitatio ad offerendum).
(2) Mit der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Der Vertrag kommt zustande durch unsere Auftragsbestätigung (in Textform), spätestens jedoch mit Ausführung der Lieferung/Leistung. Eine automatisch erzeugte Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme dar.
(3) Individuelle Angebote des Anbieters sind, sofern nicht anders angegeben, 14 Tage ab Angebotsdatum verbindlich.
(4) Software-, Lizenz-, Nutzungs-, Service-, Wartungs-, Zahlungsabwicklungs- sowie laufende Systemverträge (einschließlich SaaS-/Cloud-Verträge) werden ausschließlich unmittelbar zwischen dem Anbieter und dem Endkunden geschlossen, auch wenn die Hardware über einen Vertriebspartner bezogen wurde; für SaaS-/Cloud-Leistungen gilt ein gesonderter Vertrag (§ 9 Abs. 2).
(1) Maßgeblich sind die im Angebot bzw. in der Auftragsbestätigung genannten Preise. Gegenüber Verbrauchern verstehen sich die Preise als Endpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer; gegenüber Unternehmern verstehen sich die Preise zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Versand-, Verpackungs-, Transport-, Versicherungs-, Aufstell-, Installations- und sonstige Nebenkosten werden gesondert ausgewiesen und sind vom Kunden zu tragen, soweit nichts anderes vereinbart ist.
(3) Bei Dauerschuldverhältnissen (z. B. Wartung, Support) ist der Anbieter berechtigt, die Vergütung mit einer Ankündigungsfrist von sechs Wochen in Textform anzupassen, soweit sich die maßgeblichen Kosten (insbesondere Hosting-, Personal-, Energie- oder Lizenzkosten) verändern. Übersteigt eine Erhöhung 5 % innerhalb von zwölf Monaten, steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Wirksamwerden der Anpassung zu. Auf das Kündigungsrecht und die Frist weisen wir in der Ankündigung gesondert hin.
(4) Preisanpassung bei nachträglichen Kostenänderungen (Zölle, höhere Gewalt): Treten nach Vertragsschluss und vor vollständiger Lieferung bzw. Leistungserbringung wesentliche, vom Anbieter nicht zu vertretende Kostenänderungen ein – insbesondere durch nachträglich eingeführte oder erhöhte Zölle, Strafzölle, Steuern, Abgaben, Einfuhr- oder Ausfuhrbeschränkungen, Sanktionen, Wechselkursänderungen, Krieg, Energie-, Rohstoff- oder Transportkostensteigerungen oder sonstige Ereignisse höherer Gewalt (§ 17) –, so ist der Anbieter berechtigt und verpflichtet, den vereinbarten Preis um den Betrag der tatsächlich eingetretenen Mehr- oder Minderkosten anzupassen (Nachberechnung bzw. Erstattung). Die Anpassung ist der Höhe nach auf die nachgewiesene Kostenänderung beschränkt; ein darüber hinausgehender zusätzlicher Gewinn wird mit ihr nicht erzielt. Der Anbieter teilt dem Kunden die Anpassung in Textform mit und weist die Kostenänderung auf Verlangen nach.
(5) Verbraucherschutz: Gegenüber Verbrauchern gilt Absatz 4 nur für Lieferungen oder Leistungen, die nach den vertraglichen Vereinbarungen später als vier Monate nach Vertragsschluss erbracht werden sollen (§ 309 Nr. 1 BGB). Erhöht sich der Preis gegenüber einem Verbraucher um mehr als 5 %, kann der Verbraucher innerhalb von 14 Tagen ab Zugang der Mitteilung vom Vertrag zurücktreten; auf das Rücktrittsrecht und die Frist weisen wir in der Mitteilung gesondert hin. Bereits erbrachte Gegenleistungen werden in diesem Fall unverzüglich erstattet.
(1) Rechnungen sind, soweit nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Erstbestellungen, kundenspezifischen Anfertigungen oder Projekten kann Vorkasse, Anzahlung oder Teilzahlung nach Baufortschritt vereinbart werden.
(2) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, schulden Verbraucher Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten, Unternehmer in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
(3) Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Kunden nur zu, soweit seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von uns anerkannt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, wenn sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht. Diese Beschränkungen gelten nicht für Ansprüche des Verbrauchers wegen mangelhafter Leistung aus demselben Vertrag.
(1) Liefertermine und -fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bezeichnet wurden. Angegebene Lieferzeiten beginnen, soweit Vorauszahlung vereinbart ist, mit Zahlungseingang sowie nach Bereitstellung aller vom Kunden beizubringenden Unterlagen, Genehmigungen und Mitwirkungshandlungen.
(2) Der Anbieter ist zu Teillieferungen in zumutbarem Umfang berechtigt. Wir behalten uns die richtige und rechtzeitige Selbstbelieferung vor; auf eine nicht von uns zu vertretende Nichtbelieferung durch Vorlieferanten weisen wir den Kunden unverzüglich hin und erstatten bereits erbrachte Gegenleistungen.
(3) Beim Verkauf an Verbraucher geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung erst mit Übergabe der Sache an den Verbraucher über. Beim Verkauf an Unternehmer geht die Gefahr mit Übergabe an die zum Transport bestimmte Person (Spediteur, Frachtführer) über, spätestens mit Verlassen unseres Lagers.
(4) Gerät der Kunde in Annahmeverzug, unterlässt er eine Mitwirkungshandlung oder verzögert sich die Lieferung aus von ihm zu vertretenden Gründen, sind wir berechtigt, Ersatz des hieraus entstehenden Schadens einschließlich Mehraufwendungen (z. B. Lagerkosten) zu verlangen.
(1) Verbraucher: Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises Eigentum des Anbieters.
(2) Unternehmer: Die gelieferte Ware (Vorbehaltsware) bleibt bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen aus der laufenden Geschäftsverbindung Eigentum des Anbieters.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, die Vorbehaltsware pfleglich zu behandeln und ausreichend gegen Verlust und Beschädigung zu versichern. Bei Zugriffen Dritter auf die Vorbehaltsware (insbesondere Pfändung) hat der Unternehmer auf das Eigentum des Anbieters hinzuweisen und uns unverzüglich zu benachrichtigen.
(4) Verarbeitung/Verbindung (nur Unternehmer): Eine Verarbeitung oder Umbildung der Vorbehaltsware durch den Unternehmer erfolgt stets für den Anbieter. Wird die Vorbehaltsware mit anderen, dem Anbieter nicht gehörenden Sachen verarbeitet oder verbunden, erwirbt der Anbieter das Miteigentum an der neuen Sache im Verhältnis des Rechnungswertes der Vorbehaltsware zum Wert der anderen verarbeiteten/verbundenen Sachen.
(5) Weiterveräußerung/verlängerter Eigentumsvorbehalt (nur Unternehmer): Der Unternehmer ist berechtigt, die Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsverkehr weiterzuveräußern. Er tritt bereits jetzt die ihm aus der Weiterveräußerung gegen seine Abnehmer zustehenden Forderungen in Höhe des Rechnungswertes der Vorbehaltsware (einschließlich Umsatzsteuer) sicherungshalber an den Anbieter ab; der Anbieter nimmt die Abtretung an. Der Unternehmer bleibt zur Einziehung der Forderung ermächtigt; die Einziehungsermächtigung kann widerrufen werden, wenn der Unternehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht ordnungsgemäß nachkommt.
(6) Freigabe (nur Unternehmer): Übersteigt der realisierbare Wert der Sicherheiten die zu sichernden Forderungen um mehr als 10 %, gibt der Anbieter auf Verlangen des Unternehmers Sicherheiten nach seiner Wahl frei.
(7) Bei vertragswidrigem Verhalten des Kunden, insbesondere bei Zahlungsverzug, ist der Anbieter nach erfolglosem Ablauf einer angemessenen Frist zum Rücktritt und zur Rücknahme der Vorbehaltsware berechtigt; die gesetzlichen Bestimmungen über die Entbehrlichkeit der Fristsetzung bleiben unberührt. In der Rücknahme liegt ein Rücktritt vom Vertrag.
(1) Der Anbieter liefert Unterhaltungsautomaten ohne Geldgewinnmöglichkeit. Soweit nicht ausdrücklich vereinbart, umfasst die Lieferung weder Aufstellung, Inbetriebnahme noch Netzanschluss vor Ort.
(2) Die Einholung etwaiger behördlicher Erlaubnisse, Aufstell- und Standortgenehmigungen, die Beachtung gewerbe-, jugendschutz-, eich-, mess- und gesundheitsrechtlicher Vorgaben sowie der ordnungsgemäße, sichere Betrieb der Geräte am Aufstellort obliegen dem Kunden. Der Anbieter schuldet keine Prüfung der Zulässigkeit des vom Kunden beabsichtigten Betriebs.
(3) Mitgelieferte technische Dokumentationen, Sicherheits- und Bedienhinweise sind vom Kunden zu beachten. Eigenmächtige technische Veränderungen können Gewährleistungs- und Haftungsansprüche ausschließen.
(1) Bei Füllware und Verbrauchsmaterial sind handelsübliche Mengen-, Maß- und Gewichtstoleranzen sowie produktionsbedingte Abweichungen in Farbe, Form und Ausführung zulässig, soweit sie für den Kunden zumutbar sind.
(2) Bei verderblicher Ware bzw. Lebensmitteln gilt das angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum; eine darüber hinausgehende Haltbarkeit wird nicht geschuldet. Der Kunde ist für eine sachgerechte Lagerung verantwortlich.
(3) Für den weiteren Vertrieb/die Abgabe der Füllware ist der Kunde selbst verantwortlich, insbesondere für die Einhaltung lebensmittel-, produktsicherheits-, kennzeichnungs- und jugendschutzrechtlicher Vorgaben.
(1) An überlassener Software (einschließlich Updates, Dokumentation) räumt der Anbieter dem Kunden ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht im vertraglich vereinbarten Umfang ein. Sämtliche Rechte an Software, Quellcode, Systemarchitektur, Schnittstellen/APIs, Plattformen und Datenstrukturen verbleiben beim Anbieter bzw. dessen Lizenzgebern.
(2) Cloud-/SaaS-Leistungen: Wird die Software als SaaS-/Cloud-Leistung bereitgestellt, schließen die Parteien hierüber einen gesonderten Vertrag (SaaS-/Nutzungsvertrag). Dessen Regelungen – insbesondere zu Nutzungsrechten, Verfügbarkeit, Service-Level, Laufzeit, Datenverarbeitung und Vergütung – gehen diesen AGB vor. Diese AGB gelten insoweit nur ergänzend, soweit der gesonderte Vertrag keine Regelung enthält.
(3) Der Kunde darf die Software nur bestimmungsgemäß nutzen. Eine Vervielfältigung, Bearbeitung, Dekompilierung (über § 69e UrhG hinaus), Unterlizenzierung oder Überlassung an Dritte ist ohne vorherige Zustimmung des Anbieters unzulässig.
(4) Open-Source-Komponenten unterliegen den jeweiligen Lizenzbedingungen, die den vorliegenden Regelungen vorgehen, soweit zwingend.
(5) Der Kunde ist für regelmäßige Datensicherung im Rahmen seiner Verantwortung selbst zuständig, soweit nicht ausdrücklich eine Backup-Leistung vereinbart ist.
(1) Das Cashless-System ermöglicht bargeldlose Zahlungen innerhalb der Einrichtung(en) des Betreibers (geschlossenes System / begrenztes Netz). Die Funktionalitäten richten sich nach der vereinbarten Leistungsbeschreibung bzw. dem gesonderten Systemvertrag.
(2) Betreiber des bargeldlosen Bezahlsystems gegenüber den jeweiligen Endnutzern (Gästen) ist der Kunde (Aufsteller/Betreiber), soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist. Der Kunde ist für die Einhaltung der für ihn geltenden aufsichts-, zahlungsdienste-, geldwäsche- und preisangaberechtlichen Vorgaben (insbesondere ZAG) selbst verantwortlich; der Anbieter stellt überwiegend die technische Infrastruktur bereit.
(3) Guthaben auf Karten/Konten, Auszahlung von Restguthaben, Umgang mit verlorenen Karten sowie Gebühren gegenüber Endnutzern richten sich nach den Bedingungen des Betreibers gegenüber seinen Gästen. Der Anbieter haftet nicht für das Verhältnis zwischen Betreiber und dessen Gästen.
(1) Umfang, Reaktions- und ggf. Wiederherstellungszeiten von Support- und Wartungsleistungen ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung bzw. dem Service-Level-Agreement.
(2) Der Kunde stellt die für Installation und Service erforderlichen Voraussetzungen (z. B. Zugang, Strom, Netzwerk, Internetanbindung, geeignete Räumlichkeiten) unentgeltlich und rechtzeitig bereit. Verzögerungen aus unzureichender Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Anbieters.
(3) Soweit Leistungen einen Erfolg schulden (Werkvertrag, z. B. Installation), erfolgt die Abnahme nach Fertigstellung. Nimmt der Kunde die im Wesentlichen vertragsgemäße Leistung nicht innerhalb einer angemessenen Frist ab, gilt sie als abgenommen; Verbraucher werden auf diese Folge gesondert hingewiesen.
(1) Verbraucher: Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte; die Verjährungsfrist beträgt bei neuen Sachen zwei Jahre ab Ablieferung, bei gebrauchten Sachen ein Jahr ab Ablieferung, soweit die Voraussetzungen einer wirksamen Verkürzung vorliegen.
(2) Unternehmer: Mängelansprüche setzen voraus, dass der Unternehmer seinen Untersuchungs- und Rügeobliegenheiten nach § 377 HGB nachgekommen ist. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt – vorbehaltlich Absatz 4 – ein Jahr ab Ablieferung (bei Werkleistungen ab Abnahme).
(3) Bei berechtigter Mängelrüge leistet der Anbieter nach seiner Wahl Nacherfüllung durch Mangelbeseitigung oder Ersatzlieferung; gegenüber Verbrauchern steht das Wahlrecht dem Verbraucher zu. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde mindern oder vom Vertrag zurücktreten und – nach Maßgabe von § 13 – Schadensersatz verlangen.
(4) Die Beschränkungen der Absätze 1 bis 3 gelten nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für arglistig verschwiegene Mängel, für eine übernommene Garantie oder Beschaffenheitsgarantie, für Rückgriffsansprüche nach §§ 445a, 445b, 478 BGB sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz. Insoweit gelten die gesetzlichen Fristen.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht – einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Eine weitergehende Haftung besteht nicht.
(4) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter im Rahmen der vorstehenden Absätze nur für den Aufwand, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung der Daten erforderlich gewesen wäre.
(5) Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
(1) Verbrauchern steht bei im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Unternehmer haben kein Widerrufsrecht.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat (bei mehreren Waren einer einheitlichen Bestellung: die letzte Ware; bei Teilsendungen: die letzte Teilsendung). Bei Verträgen über Dienstleistungen oder die Bereitstellung digitaler Inhalte, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, beträgt die Frist vierzehn Tage ab Vertragsschluss.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (INSERT-PLAY GmbH, Düneberger Straße 85, 21502 Geesthacht, Telefon +49 4152 890 38 00, E-Mail info@insert-play.com) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.
Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.
(2) Vorzeitiges Erlöschen / Ausschluss: Das Widerrufsrecht besteht nach § 312g Abs. 2 BGB unter anderem nicht bei Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind, bei schnell verderblicher Ware, bei versiegelten Waren aus Gründen des Gesundheitsschutzes/der Hygiene nach Entsiegelung sowie bei versiegelten Ton-/Videoaufnahmen oder Computersoftware nach Entsiegelung. Bei Dienstleistungen erlischt es bei vollständiger Erbringung nach ausdrücklicher Zustimmung und Kenntnisnahme des Verlusts; bei digitalen Inhalten nach Maßgabe von § 356 Abs. 5 BGB.
(nur ausfüllen und zurücksenden, wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen)
An INSERT-PLAY GmbH, Düneberger Straße 85, 21502 Geesthacht, E-Mail info@insert-play.com:
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
Bestellt am (*)/erhalten am (*): __________ Name des/der Verbraucher(s): __________
Anschrift des/der Verbraucher(s): __________ Datum, Unterschrift (nur bei Mitteilung auf Papier): __________
(*) Unzutreffendes streichen.
(1) Marke, Software, Dokumentationen, Konzepte und sonstige überlassene Unterlagen sind urheber- und/oder markenrechtlich geschützt. Eine über den Vertragszweck hinausgehende Nutzung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.
(2) Vertrauliche Informationen, die im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, sind geheim zu halten und nicht für vertragsfremde Zwecke zu verwenden.
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
(2) Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Ereignisse höherer Gewalt, die dem Anbieter die Leistung wesentlich erschweren oder unmöglich machen (z. B. Naturkatastrophen, Krieg, Streik, Aussperrung, behördliche Maßnahmen, Epidemien/Pandemien, Energie- oder Rohstoffmangel, schwerwiegende IT- oder Netzstörungen), berechtigen den Anbieter, die Leistung um die Dauer der Behinderung hinauszuschieben. Dauert die Behinderung länger als zwei Monate an, sind beide Parteien zum Rücktritt berechtigt.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts des Verbrauchers gewährte Schutz nicht entzogen wird.
(2) Erfüllungsort für alle Leistungen aus dem Vertragsverhältnis ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Anbieters in Geesthacht.
(3) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters (Geesthacht). Der Anbieter ist berechtigt, auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen. Zwingende gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.
(4) Vertrags- und Kommunikationssprache ist Deutsch. Maßgeblich ist die deutsche Fassung dieser AGB.
(5) Abtretung (nur Unternehmer): Der Unternehmer kann Ansprüche aus dem Vertragsverhältnis nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters an Dritte abtreten; die Zustimmung darf nicht unbillig verweigert werden. § 354a HGB bleibt unberührt.
(6) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Klausel. Individuelle Vertragsabreden (§ 305b BGB) haben Vorrang.
(7) Salvatorische Klausel: Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
(8) Verbraucherstreitbeilegung: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Unsere E-Mail-Adresse lautet info@insert-play.com. Wir sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Stand dieser AGB: 1. September 2025.